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Vulkan & Tourismus

Herchenhainer Höhe: Schauinsland

Beim Blick von der Herchenhainer Höhe sieht man Frankfurts Skyline am Horizont (c) Brigitta Möllermann

Beim Blick von der Herchenhainer Höhe sieht man Frankfurts Skyline am Horizont (c) Brigitta Möllermann

An vielen Tagen des Jahres bietet die Herchenhainer Höhe auf 733 m über NN im Vogelsberg Stille, die man hören kann  - nur intoniert von Vogelzwitschern und dem Rauschen des Windes in den Bäumen. Von hier oben aus kann man ungehindert weit hinaus ins Land schauen. An manchen Tagen sind bei guter Sicht in mehr als 50 Kilometern die Wolkenkratzer von Mainhattan zu orten.

Das Kraftwerk Staudinger ragt aus der Hanauer Mainebene auf (c) Brigitta Möllermann

Das Kraftwerk Staudinger ragt aus der Hanauer Mainebene auf (c) Brigitta Möllermann

Diesen Logenplatz für Luft- und Himmelsschauspiele hat man gegen Abend meistens für sich allein. Die Ränder der Bühne bilden der Dreistelzenberg bei Bad Brückenau (links) in 39 km Entfernung, der Spessart mit dem Hahnenkamm (linke Mitte), Hügel des Odenwaldes (Mitte) rund 60 km entfernt, der Taunus mit dem Altkönig, dem Großen Feldberg und dem Pferdskopf (rechte Mitte) sowie Münzenberg (rechts), das sich 35 km weiter auf einem Basalthügel in der Wetterau erhebt.

Übrigens: Irgendwann ist die "Wolkenfabrik" unten in der Ebene, das mit Steinkohle befeuerte Dampfkraftwerk in Großkrotzenburg, eventuell Geschichte. Der G7-Gipfel hatte im Juni 2015 dazu hoffnungsfroh die Weichen gestellt.

Mit Sicht auf den Taunus: Stiller Parkplatz für Wanderer unterhalb der Höhe (c) Brigitta Möllermann

Mit Sicht auf den Taunus: Stiller Parkplatz für Wanderer unterhalb der Höhe (c) Brigitta Möllermann

Als die Herchenhainer Höhe noch als eins der Hauptskigebiete im Vogelsberg galt, wurde ein riesiger asphaltierter Parkplatz unterhalb des Hanges angelegt. Doch am Ende wartete in einem Wendehammer das Bergrasthaus irgendwann vergeblich auf Gäste. Das war bis vor kurzem "Geschichte".

Inzwischen hat seit 2017 die "Vogelschmiede" <-KLICK die Versorgung der Winter-Gäste sowie Frühlings- bis Herbst-Wanderer übernommen. So man MUSS man für seine Rast nicht mehr unbedingt auf dem inzwischen längst überlaufenen Hoherodskopf einkehren ;-).

Gleich rechts in 10 km Entfernung geht im Juni die Sonne hinter dem Hoherodskopf unter (c) Brigitta Möllermann

Gleich rechts in 10 km Entfernung geht im Juni die Sonne hinter dem Hoherodskopf unter (c) Brigitta Möllermann

Übrigens: Der etwas höher gelegene, geschotterte Wanderplatz an der Herchenhainer Höhe gilt immer noch als Geheimtipp für Sternengucker, Funkamateure und Liebhaber der natürlichen Idylle. Dort am Waldrand spürt man friedliche Einsamkeit. Lediglich ein paar Spaziergänger kommen möglicherweise vorbei oder ein Landwirt bringt mit dem Traktor tuckernd ein Wasserfass für seine Rinder unten auf der Weide.

Tipp: Man sollte seine Kamera nicht vergessen. Das von Westen herankommende Wetter bietet von dieser Stelle auch oft faszinierende Schauspiele am Himmel. Und wenn nicht, darf es auch mal ein herrlicher Sonnenuntergang sein :-)

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Quelle: Brigitta Möllermann


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