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Vulkan & Tourismus

Mittelgebirge Vogelsberg - Komposition eines Landkreises

Die Nidda-Talsperre bei Schotten: Immer frei zugänglich (c) Brigitta Möllermann

Die Nidda-Talsperre bei Schotten: Immer frei zugänglich (c) Brigitta Möllermann

Freizeitgestaltung in der Natur als neuer Kult

Im Vogelsberg ist viel Platz. Die weite Natur spielt hier immer noch die Hauptrolle. Manches wirkt urig und mutet an vielen Stellen herrlich untouristisch an. Das Mittelgebirge bietet sich deshalb recht gelassen und für jeden gastfreundlich dar. Während der schönen Tage im Sommer locken Wind, Sonne, Bäche und kleine Naturseen in Wald und Feld Besucher in den Vogelsberg. Biker, Golfer, Flieger und Reiter sind hier genauso unterwegs wie Wanderer, Spaziergänger und Wochenendcamper. Für jeden ist Raum. Ab und zu lädt ein Gasthaus mit Sonnenschirmen neben der Straße zum Verweilen ein. Fast wäre man daran vorbeigefahren. Wie an so vielem hier oben.

Fur die Kinder zum Spielen: Miniaturhaus im Feld (c) Brigitta Möllermann

Fur die Kinder zum Spielen: Miniaturhaus im Feld (c) Brigitta Möllermann

In einer halben Autostunde von Friedberg, Giessen, Fulda oder Frankfurt am Main gut erreichbar, haben viele den Vogelsberg als kultiges Freizeit- und Erholungsgebiet entdeckt. Große Straßen und Bahnlinien führen außen um den Vogelsberg herum, drinnen gibt es zwischen den verstreut liegenden Dörfern ein Spinnennetz von kleinen und weniger kleinen Straßen.

Landstraße: Traktoren unterwegs zum Treffen (c) Brigitta Möllermann

Landstraße: Traktoren unterwegs zum Treffen (c) Brigitta Möllermann

Die Straßenführung gleicht alten Pfaden zwischen den Orten. Manche Streckenstücke sind gut ausgebaut, andere haben nicht einmal einen Mittelstreifen. Cabriofahrer und Motorradfahrer schätzen die sanft kurvigen, fast leeren Straßen, die gleich langen grauen Bändern an Koppeln und Baumreihen vorbei bis in den Hohen Vogelsberg hinaufziehen. Manchmal verschwinden sie in Waldeinschnitten, und vor Kuppen scheinen sie direkt in den Himmel zu führen. Größere Steigungen und Gefälle gibt es nur wenige.

Noch ein Baby-Mammutbaum: Eines Tages wird er mehr als 100 Meter hoch sein (c) Brigitta Möllermann

Noch ein Baby-Mammutbaum: Eines Tages wird er mehr als 100 Meter hoch sein (c) Brigitta Möllermann

Die Gegend rund um den hoch liegenden Oberwald wurde in den 1950er Jahren des letzten Jahrhunderts bereits zum Naturpark Hoher Vogelsberg bestimmt. Das Gebiet sollte in seiner Schönheit und Eigenart bewahrt und gleichzeitig für die Erholung der Bevölkerung erschlossen werden. Es bekam dadurch eine übergebietliche Bedeutung für Mensch und Tier.

Gut getarnt: Winziger Grasfrosch im Naturschutzgebiet (c) Brigitta Möllermann

Gut getarnt: Winziger Grasfrosch im Naturschutzgebiet (c) Brigitta Möllermann

Viele seltene Vogelarten brüten in besonders ausgewiesenen Vogelschutzgebieten, hauptsächlich rund um die naturbelassenen kleinen Seen, Weiher und Teiche, die früher künstlich zur Fischzucht oder zur Holzeinlagerung angelegt wurden. Der Teich bei Ober-Moos zum Beispiel, der vom Naturschutzbund Hessen angekauft wurde, beherbergt Eisvögel, Schwarzhalstaucher und manchmal mehr als tausend Enten auf der Durchreise in den Süden. Auch den einen oder anderen Fischadler konnte man schon wieder über dem Wasser kreisen sehen.

Brigitta Möllermann (c) Text-Auszug aus VulTOUR <-KLICK 

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2017 Vogelsberg