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Vulkan & Tourismus

Die letzten Fische, Silberreiher und das erstaunliche Herbstwetter im Hohen Vogelsberg

Nieder-Moos: Blick auf den schlammigen Grund des Badeteiches (c) Brigitta Möllermann

Nieder-Moos: Blick auf den schlammigen Grund des Badeteiches (c) Brigitta Möllermann

Oktober - es wird nun richtig Herbst. Am 25. Oktober 2014 hat man im kalten Nebelwetter den Nieder-Mooser-Teich abgefischt. Das letzte Wasser rinnt hinaus, baden wollte dort jetzt sowieso niemand mehr. Spazierengehen mit Mütze auf den Ohren jetzt dort eher angesagt.

Paradies für Wasservögel in Ober-Moos: Naturschutz sei Dank (c) Brigitta Möllermann

Paradies für Wasservögel in Ober-Moos: Naturschutz sei Dank (c) Brigitta Möllermann

Enten, Reiher und andere Wasservögel (außer Möwen) bevölkern trotz des niedrigen Wasserstands die Vogelsberg-Teiche. Bei entsprechenden Lichtverhältnissen lassen sich dort herrliche Fotomotive erhaschen. Nicht nur die Vielfalt der Wasservögel, wie Enten, Kormorane oder sogar Fischreiher, lohnt einen Ausflug zu den kleinen Seen, sondern ebenfalls die sich spiegelnden Bäume am Ufer.

Ober-Mooser-Teich: Eine Kolonie weißer Silberreiher existiert dort neben ihren grauen Artgenossen (c) Brigitta Möllermann

Ober-Mooser-Teich: Eine Kolonie weißer Silberreiher existiert dort neben ihren grauen Artgenossen (c) Brigitta Möllermann

Reiher leben an Gewässerufern. Die meisten von ihnen überwintern bei uns, bis auf einige Ausnahmen oder solche, die bei großer Kälte eventuell in einen anderen, etwas wärmeren Landstrich wechseln.

Ringstraße Hoher Vogelsberg: Von Ilbeshausen-Hochwaldhausen bis auf mehr als 700 m hinauf (c) Brigitta Möllermann

Ringstraße Hoher Vogelsberg: Von Ilbeshausen-Hochwaldhausen bis auf mehr als 700 m hinauf (c) Brigitta Möllermann

Der graue, tief wabernde Hochnebel bringt manchen Eingeweihten auf die Idee, auf den Vogelsberger Hausberg hinauf zu fahren. Der Hoherodskopf könnte in diesem Stunden ganz oben herauslugen und möglicherweise jetzt im warmen Sonnenschein liegen...

Gesagt getan, ab 600 Höhenmetern wird der Nebel hell und immer durchsichtiger. Inversion heißt dieses Phänomen mit der warmen Luftschicht oben über einer kälteren am Boden. Eventuelle Wolken lösen sich daran auf. Und so herrscht ab 600 Metern eine fast klare - herrlich weite Sicht - bis nach Westen ins Rhein-Main-Gebiet (wenn es sich nicht unter dem Dunstschleier verborgen hätte :-).

Kinder vergnügen sich auf der Sommerrodelbahn vor faszinierender Kulisse (c) Brigitta Möllermann

Kinder vergnügen sich auf der Sommerrodelbahn vor faszinierender Kulisse (c) Brigitta Möllermann

Herbstferien - Eltern spendieren ihren Kindern einen rasanten Spaß auf der silbernen Bobbahn, die fast bis an die Nebelgrenze hinunter führt. Sie ist bei trocknem Wetter bis Ende Oktober an jedem Tag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Und danach immer, wenn die Witterung es zulässt.

Wenn die Sonne sinkt, kommt ihr glänzender Auftritt (c) Brigitta Möllermann

Wenn die Sonne sinkt, kommt ihr glänzender Auftritt (c) Brigitta Möllermann

Dieses exklusive Wetter präsentiert tolle, gänzlich kostenfreie Himmelsschauspiele. Das gleißende Licht zwingt uns am Ende, die Augen zu Schlitzen zuzukneifen. Und gleich wird es richtig kalt.

Zum Hoherodskopf hinfinden: HIER <-KLICK

Seit 2015 neu: 1958

Enten, Reiher und andere Wasservögel (ausser Möven) bevölkern unsere Teiche und kleinen Seen. 
2017 Vogelsberg