background
logotype
image1 image2 image3 image4 image5 image6 image7 image8 image9 image10 image11 image12

Land & Leute

Umfangreiche Bibliothekssammlung im Vogelsberg

Ulrichstein - Blick vom Schlossberg (c) Brigitta Möllermann

Ulrichstein - Blick vom Schlossberg (c) Brigitta Möllermann

Im Ulrichsteiner "Museum im Vorwerk" wurde am 18. Februar 2017 die neu geordnete Vogelsberg-Bibliothek feierlich eröffnet. Die Vorsitzende des Fördervereins Heike Erbes begrüßte die Gäste unter dem Motto: "Zwischen Ernte und Saat - oder wie kam das Buch in den Vogelsberg". Archivar Erco von Dietze, der den Buchbestand nach Sachthemen neu zusammenstellte, gab einen Überblick über die Sammlung.

Bei der Gründung des Museums im Jahr 1996 hatte man Wert darauf gelegt, zu den präsentierten Gegenständen des hessischen Vogelsberges aus der Natur, der Land- und Forstwirtschaft, der Jagd sowie der Kultur und Geschichte den Besuchern auch Bücher zum Lesen anzubieten.

Aus dem 17. Jahrhundert stammt das älteste Buch von "Talander", in dem der Autor August Bohse (*1661) unter seinem Pseudonym die "Teutsche Rede-Kunst und Briefverfassung" erläutert. Mehr dazu: HIER <-KLICK.

Alleine 500 Stück waren jetzt aus dem Nachlass des Alsfelder Heimatforscher Heinrich Dittmar zu orden. Dazu kamen 300 gestiftete Exemplare des langjährigen Fördervereinsvorsitzenden Peter Kraus und als Besonderheit ca. 60 Traktorenbücher von Heinz Köppel aus Schotten, der auch viele Titel aus der Landwirtschaftsschule in Lauterbach nach deren Schließung beigesteuert hatte.

Erwartet wird, dass in Zukunft auch Festschriften und Heimatzeitungen aus der Region den Bestand bereichern, um dort für die Nachwelt archiviert und erhalten zu werden.

Hinweis: Die historischen Bücher sind nicht zum Ausleihen gedacht. Wer jedoch darin stöbern möchte, kann sie im Museum in einem extra Raum studieren und lesen.

 

2017 Vogelsberg