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Jugend & Partizipation

Wandern in den Alpen zum Schuljahresabschluss

Auf der Walser Hammerspitze: Toller Ausblick über die Allgäuer Berge (c) Privat

Auf der Walser Hammerspitze: Toller Ausblick über die Allgäuer Berge (c) Privat

Elf Schülerinnen und Schüler der Albert-Schweitzer-Schule in Alsfeld wanderten mit dem Lehrerteam Michaela Marin und Alexander Möller einige Tage im Kleinwalsertal. Schon am ersten Tag ging es hoch hinaus mit der Kanzelwandbahn hinauf zur Bergstation. Von dort aus wurde der Gipfel, der Warmutsgrundkopf, angesteuert. Danach forderte der Anstieg Walser Hammerspitze. Stolz waren die jungen Wanderer, als sie am Gipfelkreuz auf 2.170 Metern Höhe ankamen.

Am zweiten Tag führte die Wanderung hinauf auf das Walmendinger Horn, wo etwa 750 Höhenmeter zu bewältigen waren. Auf dem Gipfel grüßte in der Ferne sogar die Zugspitze.

Die Breitachklamm mit ihren steilen und teils überhängenden Wänden beeindruckte am dritten Tag alle, und auch die schier unbändige Kraft des Wassers machte Eindruck. Weiter ging es zur Söllereckbahn, wo man sich die eine oder andere Runde auf der Sommerrodelbahn gönnte.

Zum Abschluss der Woche wanderte die Gruppe über den Fellhorngrat bis hin zum Söllereck. Über anfangs breite und unbefestigte Wege führte der Grat nach Erreichen des Fellhorngipfels auf 2.308 Metern Höhe und über schmale, teils steile Pfade sowie zu beiden Seiten abfallende Hänge zurück. Da zeigte sich, wie viel Routine die jungen Wanderer in dieser Woche bereits erworben hatten. Sie bewältigen sie diesen anspruchsvollen Abschnitt mit Bravour.

„Für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler dieser alpinen Wanderwoche boten sich in diesen vier Tagen nicht nur grandiose Naturerfahrungen und überwältigende Eindrücke, auch die Teamkompetenz und die sportliche Kondition wurden gestärkt“, berichtete Michaela Marin nach ihrer Rückkehr.

„Darüber hinaus haben die Jungen und Mädchen auch verantwortungsvolles Handeln und Bewegen im alpinen Raum erlernt und sich mit ökologischen Aspekten beschäftigt. Auch das Bewusstsein für das Leben und Wirtschaften in dieser Region wurde durch verschiedene Begegnungen geschärft“, ergänzte ihr Kollege Alexander Möller.

Quelle: Traudi Schlitt

2017 Vogelsberg