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Jugend & Partizipation

Die große Gier: Ausstellung an der Max-Eyth-Schule

Schülerinnen und Schüler des PoWi-Kurses mit ihrer Lehrerin Kerstin Dietrich (links) und Abteilungsleiter Stephan Hanisch (2. v. links) sowie Ulli Kill und Bernhard Geiß (rechts) als Vertreter des Weltladens Alsfeld (c) Schwarzmeier

Schülerinnen und Schüler des PoWi-Kurses mit ihrer Lehrerin Kerstin Dietrich (links) und Abteilungsleiter Stephan Hanisch (2. v. links) sowie Ulli Kill und Bernhard Geiß (rechts) als Vertreter des Weltladens Alsfeld (c) Schwarzmeier

Die Gewinnung von Erdöl, Kohle, Erzen und von zum Teil seltenen Metallen, aber auch nachwachsenden Rohstoffe (z. B. Palmöl) sind aus unserem modernen Leben kaum wegzudenken. Doch das ist mit großen Problemen und Ungerechtigkeiten behaftet. Zu diesem Thema hat nun der Weltladen Alsfeld gemeinsam mit der Max-Eyth-Schule - Fachbereich Politik und Wirtschaft - eine Ausstellung organisiert, die von dem entwicklungspolitischen Netzwerk Inkota e. V., Berlin, bereitgestellt wurde.

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 13 des Beruflichen Gymnasiums hatten mit ihrer Lehrerin Kerstin Dietrich die Thematik im Politik- und Wirtschaftskunde (PoWi)-Unterricht innerhalb des Jahrgangsthemas „Globalisierung“ vorbereitet. Nun führten sie bei der Ausstellungseröffnung im Foyer der Schule die Besucher in die einzelnen Themenbereiche ein.

Im Mittelpunkt standen dabei die Endlichkeit der nicht nachwachsenden Rohstoffe, Umweltprobleme bei Gewinnung und Verarbeitung der Ressourcen (z.B. Wasserverschmutzung durch Erzlaugen), die ungerechte Verteilung der Rohstoffe und Menschenrechtsverletzungen (z. B. Vertreibung von Kleinbauern und indigener Bevölkerung).

Von der Industrie wäre zu fordern, dass die z. T. undurchsichtigen Lieferketten offengelegt und Verantwortung für alle Teile der Lieferketten übernommen werden muss. Auch die Politik wäre gefordert, verbindliche Gesetze für den verantwortungsvollen Rohstoffbezug auf den Weg zu bringen. Zudem kann jede(r) Einzelne dazu beitragen, dass der Umgang mit den knappen Rohstoffen gerechter wird.

Als Beispiele thematisiert die Ausstellung den reduzierten und bewussteren Konsum, die längere Nutzung von Gebrauchsgegenständen, das Teilen der Produkte mit anderen (z. B. Carsharing) und das Wiederverwerten (Recycling) der in den Produkten enthaltenen Rohstoffe.

Beim letzten Punkt will die Schülergruppe weiter am Ball bleiben: Geplant ist eine Sammlung an der Schule von nicht mehr gebrauchten Handys und Smartphones, die dem Recycling zugeführt werden sollen. Mehr auf www.MES-Alsfeld.de

Quelle: Weltladen Alsfeld

2017 Vogelsberg