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Energie & Natur

Kultursommer: Eine musikalische Fußreise bei Stockhausen

Start der Tour war um 14 Uhr am Campus am Park (c) Brigitta Möllermann

Start der Tour war um 14 Uhr am Campus am Park (c) Brigitta Möllermann

Im Rahmen des Mittelhessischen Kultursommers hatte der Vogelsberger Kulturverein "Karuszel Gebirgskulturen" am Sonntag, den 23. Juli 2017, zu einer Performance eingeladen. Das Künstlerduo „Mutti Riot“ aus Berlin und der Herbsteiner Akkordeonspieler Guido Marschner entführten zusammen mit den Organisatoren Michael Ruhl und Christiane Kranz rund 60 Besucher zu einer musikalischen Fußreise auf einen zwei Kilometer langen Rundweg.

Michael Ruhl ging voran mit der Hessenfahne, Christiane Kranz zog mit ihrer Tochter einen Bollerwagen mit den nötigen Utensilien (c) Brigitta Möllermann

Michael Ruhl ging voran mit der Hessenfahne, Christiane Kranz zog mit ihrer Tochter einen Bollerwagen mit den nötigen Utensilien (c) Brigitta Möllermann

Auf dem drei Stunden dauernden Spaziergang durch den Schlosspark und die Natur wurden an ausgesuchten Stationen nie gehörte Gedichte und neu interpretierte Lieder vorgetragen.

Kurt Schwitters Dada-Gedichte wurden auszugsweise vorgetragen von Michael Ruhl (c) Brigitta Möllermann

Kurt Schwitters Dada-Gedichte wurden auszugsweise vorgetragen von Michael Ruhl (c) Brigitta Möllermann

Originelle Spielstätten auf dem Land in Kombination mit bislang noch nicht Erlebtem darzubieten, ist seit 25 Jahren der erklärte Anspruch des Kultursommers in Mittelhessen.

Das Duett "Mutti Riot" - Künstlerin und Musikerin hatten speziell für diesen Event vorbereitete Stücke im Repertoire (c) Brigitta Möllermann

Das Duett "Mutti Riot" - Künstlerin und Musikerin hatten speziell für diesen Event vorbereitete Stücke im Repertoire (c) Brigitta Möllermann

Künstlerisch frei war für diesen Tag jedoch der zweite Teil des Kultursommer-Mottos "AufdenBergund indieAuen" verwandelt worden in"Indi(Fr)auen", womit in diesem Fall "independent", sprich unabhängige Frauen gemeint waren.

Veronika Weidauer (mit Hut) und Susanne Köszeghy kombinierten vorhandene Werke neu mit Bassflöte und Gesang (c) Brigitta Möllermann

Veronika Weidauer (mit Hut) und Susanne Köszeghy kombinierten vorhandene Werke neu mit Bassflöte und Gesang (c) Brigitta Möllermann

So lauschte das geneigte Publikum beispielsweise u. a. auch einem Protestsong von Joan Baez, der als spätbarocke Arie vorgetragen wurde.

Musiklehrer Guido Marschner lud öfter mit  seinem Akkordeon zum Mitsingen ein (c) Brigitta Möllermann

Musiklehrer Guido Marschner lud öfter mit seinem Akkordeon zum Mitsingen ein (c) Brigitta Möllermann

Zwischendurch wurde aber auch das eine oder andere fröhliche Wanderlied gemeinsam gesungen. Vielen der Anwesenden waren die volkstümlichen Texte noch geläufig.

Auf einem schmalen Pfad ging es gemeinsam mit geschlossenen Augen ein Stück durch die Natur (c) Brigitta Möllermann

Auf einem schmalen Pfad ging es gemeinsam mit geschlossenen Augen ein Stück durch die Natur (c) Brigitta Möllermann

Für mehrere Minuten tasteten sich die Teilnehmer gerne auch mal fühlend, riechend und lauschend hintereinander zusammen vorwärts.

Am weitesten Punkt des Weges bot sich das Riedeselsche Mausoleum "Conrads Ruhe" im Wald als historischer Ort für eine gemütliche Kaffeepause an (c) Brigitta Möllermann

Am weitesten Punkt des Weges bot sich das Riedeselsche Mausoleum "Conrads Ruhe" im Wald als historischer Ort für eine gemütliche Kaffeepause an (c) Brigitta Möllermann

Christiane Kranz zeigte zudem als ausgebildete Naturführerin für die Vulkanregion unterwegs ein paar interessante Stellen, wo die feurige Vergangenheit des Vogelsberges in Form von bemoosten Basaltsteinen noch zu erleben - und zu überklettern - war.

Der Genuss kam nicht zu kurz: Picknick mit heißem Kaffee und selbst gebackenem Kuchen auf der Waldlichtung (c) Brigitta Möllermann

Der Genuss kam nicht zu kurz: Picknick mit heißem Kaffee und selbst gebackenem Kuchen auf der Waldlichtung (c) Brigitta Möllermann

Das "lebendige" Dorf Stockhausen hatte gut für seine Gäste vorgesorgt und bot neben Kissen und Decken eine entspannende Pause mit leiser Musik vom tragbaren Plattenspieler und fast schon vergessenen alten Songs.

Endstation der musikalischen Fußreise am Pavillon im Park (c) Brigitta Möllermann

Endstation der musikalischen Fußreise am Pavillon im Park (c) Brigitta Möllermann

Am Ende erklang noch das Lied der Sängerin Nico über die verhängnisvolle Frau “Femme Fatale" (1966 ) am Rindenhäuschen im Schlosspark, bevor alle wieder den Heimweg antraten.

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Quelle: Brigitta Möllermann


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