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Aktuelles im Vogelsberg

Stadtauto kontra Offroader

Verkehrsaufkommen im Vogelsberg mit Kuh (c ;-) Brigitta Möllermann

Verkehrsaufkommen im Vogelsberg mit Kuh (c ;-) Brigitta Möllermann

Im Vogelsberg keinen "fahrbaren Untersatz" zu besitzen, hat einige Nachteile. Die meisten Wege zur Arbeit, zur Schule, zum Supermarkt oder zur Disco sind weit. Wenn man mobil sein möchte bzw. an allem teilhaben will oder gar muss, ist man viel unterwegs. Trotzdem besitzen die wenigsten Einwohner unseres weiten Mittelgebirges einen Geländewagen. Normalerweise bewegen sich nämlich alle auf asphaltierten Wegen voran und bevorzugen zudem benzinsparende Fahrzeuge. Fürs "Grobe" hat man einen Trecker in der Scheune.

Nur selbst ernannte Großstadthelden sind freiwillig dabei, wenn es heißt: "Heute geht es mal durch durchs Halbgefrorene und den Riesenmatsch im Steinbruch." Normale Menschen möchten sich vom vulkanischem Gestein gar nicht unbedingt den Unterbodenschutz wegschleifen lassen. Und Schlingertouren gibt es schon reichlich bei winterlicher Reifglätte morgens auf dem Weg zum Büro.

Ausgehungert?

Wer allerdings seinen Spieltrieb jahrelang nicht befriedigen konnte, weil er in der Stadt aufwachsen musste und niemals die Schlammspritzer von der Männerarbeit im Wald mit Opa aus dem Gesicht wischen musste, hat bestimmt Nachholbedarf. Er nimmt seinen Allrad-Kombi und testet ihn bei uns im Outback auf seine Tauglichkeit im Gelände.

Roam, climb, posses - durchstreifen, klettern, besitzen

Mit lächerlichen 20 Zentimetern Bodenfreiheit, gepolstertem Sitzkomfort, gefederter Einzelradaufhängung und Symmetrical All-Wheel-Drive pflügt sich der "City Slicker" dann im Subaro samt blass gewordenen Beifahrer über die Waldwege des Vogelsbgerges. Stolz wie Oskar auf seine 150 PS - und vermutlich ohne Durchfahrtgenehmigung des Forstamtes.

"Chapeau, Subaru" - Fahrbericht nachlesen: HIER <-KLICK

2017 Vogelsberg