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Aktuelles im Vogelsberg

Wildkräuter in der Küche: Natur als Lieferant von Gesundheit und Genuss

Die Vogelschmiede wird zum Genussbotschafter (c) Frank Schäfer

Die Vogelschmiede wird zum Genussbotschafter (c) Frank Schäfer

Hans Janotta aus Schotten, der den Verein "Essbare Wiesen und Wälder" initiiert hatte und auch Vorsitzender ist, ernannte am 15. November 2017 die "Vogelschmiede" auf der Herchenhainer Höhe, ein seit 2016 bestehendes Café und Jausenstube, zum ersten Multiplikator der "Genuss-Botschaft" des Vereins. Dort werden ab sofort Gerichte mit Zutaten aus der heimischen Natur angeboten, die der junge Verein entwickelt hat.

Selbst vermeintliches "Unkraut" wie Löwenzahn oder Giersch finden dabei Verwendung. Das "Pesto von den Vulkanwiesen", das zusammen mit frischem Brot zum Verkosten bereitstand, hatte jedenfalls nur eine Beurteilung verdient: einfach lecker.

"Natur als Lieferant von Gesundheit und Genuss" sei das Credo des Vereins, wie Hans Janotta im Gespräch berichtete. Er selbst ist ein leidenschaftlicher Hobbykoch – und ein guter dazu, wie seine Ehefrau Sophie Janotta nur bestätigen konnte.

Der Verein sei eine Art Schirm, unter dem sich Individualisten wiederfinden, zum Beispiel Imker, Biobäcker, Bierbrauer, Geflügel- und Rinderzüchter, Obst-, Gemüse- und Kräuterbauern, so Willi Zinnel, ehrenamtlicher Stadtrat in Schotten, Beisitzer im Vorstand und Imker.

Der Verein "Essbare Wiesen und Wälder" will sich, wie die Vorstandsmitglieder berichteten, nicht auf die Vogelsbergregion beschränken, sondern seine Botschaft im ganzen Land verbreiten. Und so ist der Verein bereits auch in der Eifel, im Nordschwarzwald und bald auch in Magdeburg präsent. Alle diese Regionen haben eins gemeinsam: Sie bieten eine Fülle von Naturprodukten, die den Menschen Genuss und Gesundheit bieten können.

"Essbare Wiesen und Wälder" hatte sich für die Ernennung der Vogelschmiede zum "Genuss-Botschafter" etwas Besonderes ausgedacht: eine Art Talkshow.

Roland Senkel aus Schmitten baute Kameras, Licht und Mikros an einem großen Tisch auf. Daran nahmen als Talkgäste neben Hans Janotta auch Ralph Koster (Geschäftsführer der Gesellschaft für Tourismus und Marketing Schotten), Joachim Haas (Biobäcker aus Schotten), Cornelia Exner (Stammgast in der Vogelschmiede), Sebastian Stang (Bürgermeister der Gemeinde Grebenhain) und Nicole Aviény Platz.

Letztere betreibt zusammen mit Sibylle Crone die Vogelschmiede, während Roland Senkel und Sophie Janotta die Kameras führten. Von dem Film wird es einen Zusammenschnitt geben, der dann im Internet auf YouTube, unter www.essbare-wiesen-und-waelder.de und unter www.vogelschmiede.de veröffentlicht wird.

"Natur als Lieferant von Genuss und Gesundheit"

Dazu sagte Nicole Aviény: "Was eignet sich besser als die Vogelschmiede mit ihrer wunderschönen Umgebung, diese Botschaft umzusetzen?" Sie und Sibylle Crone hätten von Anfang an den Anspruch gehabt, ihren Gästen etwas Gutes zu tun. "Wir werden sozusagen die Landschaft auf dem Teller servieren."

Sebastian Stang lobte die Vogelschmiede: Hier finde man zwei Betreiberinnen, die die Herchenhainer Höhe bereichern. Hier gäbe es auch mit dem Bergmähwiesenpfad eine Perle.

Ralph Koster kündigte an, dass am 22. Dezember 2017 auf dem Hoherodskopf ein weiterer Gastronom zum "Genuss-Botschafter" ernannt werde. Das passe auch gut in das Schottener Marketing,

"Leben auf dem Vulkan". Cornelia Exner sagte, dass sie weiter gerne in die Vogelschmiede kommen werde – "und jetzt noch lieber".

Joachim Haas bekannte, dass es ihm als gebürtigem Herchenhainer eine emotionale Angelegenheit sei, Gäste hierher zu bringen. Der "Vulkanbäcker" kündigte an, dass es weitere "Genuss-Botschafter" geben werde. Voraussetzung sei, dass die Gastronomen mindestens drei Gerichte von "Essbare Wiesen und Wälder" auf der Speisekarte haben.

Auf dem Foto v. l.: Nicole Aviény, Hans Janotta, Tanja Adam (Kräuterfrau aus Schotten), Willi Zinnel (u. a. Imker), Joachim Haas, Cornelia Exner und Bürgermeister Sebastian Stang

Quelle: Frank Schäfer

 

2017 Vogelsberg